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Gelesenes

Richard Carlson
"Alles kein Problem"
Der Autor gibt auf 288 Seiten in 100 kurzen Kapiteln Anleitungen zum Sichwohlfühlen.
Leseprobe:
" Viele von uns leben so, als bestünde das heimliche Ziel darin, absolut alles zu erledigen. ... Oft reden wir uns ein, unser verzweifeltes Bemühen, unsere Liste mit Aufgabe abzuarbeiten, werde schon bald ein Ende haben; wenn wir erst alles abgehakt hätten, würden wir ruhig, entspannt und zufrieden sein.
Das ist jedoch kaum einmal der Fall....
Unabhängig davon, wer Sie sind oder was Sie tun, sollten Sie jedoch nie vergessen, daß NICHTS so wichtig ist wie Ihr innerer Frieden und Ihre Zufriedenheit und die der Ihnen nahestehenden Menschen. Wenn Sie nur davon besessen sind, alles zu erledigen, werden Sie nie ein Gefühl des Wohlbefindens erreichen! In Wirklichkeit kann fast alles warten. ...
Denken Sie daran: Wenn Sie sterben, wird einiges noch nicht erledigt sein. Und wissen Sie was ? Ein anderer übernimmt das dann für Sie !
Vergeuden Sie nicht kostbare Augenblicke Ihres Lebens damit, sich über das Unvermeidliche zu grämen."
Hannes Hegen
"Das Mosaik"
... war von 1955 bis 1975 DIE Comic-Zeitschrift der DDR ! Erzählt werden die Abenteuer von Dig, Dag und Digedag - zum Teil reine Fantasie (zum Beispiel die Serie mit Ritter Runkel) - zum Teil sogar richtig lehrreich: Die Digedags sind quer durch die Weltgeschichte bei historischen Ereignissen und Erfindungen dabei (z.B. die Dampfmaschine, die Pyramiden, ...).
Es gibt die alten Hefte neu gedruckt und gebunden vom Tessloff-Verlag.
Ausführliche Informationen bei Wikipedia
Alexander Wolkow
"Der Zauberer der Smaragdenstadt"
Der Autor (1891-1977) war Mathematikprofessor und hat erst im Alter von 50 Jahren angefangen, Unterhaltungsliteratur zu schreiben. Mit dem "Zauberer der Smaragdenstadt" hat er "The Wizard of Oz" von Lyman Frank Baum (1856-1919) für russische Leser "nachempfunden". Die damit ausgelöste Begeisterung animierte ihn, die Geschichte mit 4 weiteren Büchern fortzusetzen: "Der schlaue Urfin und seine Holzsoldaten", "Die sieben unterirdischen Könige", "Der Feuergott der Marranen" und "Der gelbe Nebel".
Stefan Zweig
"Sternstunden der Menschheit"
Hier werden sprachlich brillant die entscheidenden Momente im Leben geschichtlicher Persönlichkeiten beschrieben (z.B. "Das Genie einer Nacht" (Die Marseillaise), "Die Weltminute von Waterloo", "Der Kampf um den Südpol", ...).
Leseprobe aus "Die Weltminute von Waterloo":
"So furchtbar rächt sich die große Sekunde, sie, die selten in das Leben der Irdischen niedersteigt, an dem zu Unrecht Gerufenen, der sie nicht zu nützen weiß. Alle bürgerlichen Tugenden, Vorsicht, Gehorsam, Eifer und Bedächtigkeit, sie alle schmelzen ohnmächtig in der Glut des großen Schicksalaugenblicks, der immer nur den Genius fordert und zum dauernden Bildnis formt. Verächtlich stößt er den Zaghaften zurück; einzig den Kühnen hebt er, ein anderer Gott der Erde, mit feurigen Armen in den Himmel der Helden empor."
Marion Zimmer Bradley
"Landung auf Darkover"
"Herrin der Stürme"
"Die Zeit der hundert Königreiche"
"Herrin der Falken"
"Die Erben von Hammerfell"
"Die zerbrochene Kette"
... usw. usw,
Es wird in mehr als zwei Dutzend Bänden die Geschichte einer Zivilisation über tausende von Jahren hinweg beschrieben. Hervorgegangen ist sie aus einigen wenigen Menschen, die mit ihrem Raumschiff auf einem unbewohnten Planeten stranden.
Das besondere an dieser Zivilisation ist, dass sie fast gänzlich ohne Technologie auskommt. Ersatzweise haben die Bewohner von Darkover die Fähigkeit, Dinge mit den Kräften ihres Geistes zu erschaffen und zu bewegen. Dadurch kommen die Bücher vom Marion Zimmer Bradley ohne das sonst in der SF übliche Technikgeschwafel aus und konzentrieren sich ganz auf die menschlichen Aspekte.
Robert L. Forward
"Das Drachenei"
Ein Wahnsinnsbuch - vor allem für Physiker !! Es wird das Leben auf einem Neutronenstern beschrieben. Die Cheela sind linsenförmige Lebewesen mit einem Durchmesser von 2,5 mm und einer Höhe von 0,5 mm - dafür aber mit einer Dichte von 7000 t/ccm.
Richtig schön wird's dann, als sich ein Kontakt mit Menschen ergibt: Da das Leben auf dem Neutronenstern mit millionenenfach größerer Geschwindigkeit als das der Menschen abläuft, sterben ganze Generationen von Cheela, bis die Menschen einen Satz ausgesprochen haben ! Im Gegensatz zu den übrigen hier von mir empfohlenen Büchern gibt es dieses leider nur noch mit viel Glück im Antiquariat ;-[
Eugen Roth
"Ein Mensch gilt auf der Welt als gut"
Eugen Roth (1895-1976) hat für jede Lebenssituation ein Gedicht parat, das typischerweise beginnt mit: "Ein Mensch ..." - und zwar diese Art von Gedichten, bei denen man sich nicht brüllend auf die Schenkel klopft, sondern still vergnügt vor sich hin schmunzelt !